Informationen zu Kosten und Kostenerstattung

Grundsätzlich trägt jede Partei ihre Kosten zunächst selbst und kann bei Obsiegen von der Gegenpartei die Erstattung verlangen. Bei teilweisem Obsiegen werden die Kosten entsprechend aufgeteilt. Dies gilt nicht bei der außergerichtlichen Abwehr von Ansprüchen, im Verfahren vor dem Arbeitsgericht 1. Instanz und bei der außergerichtlichen Geltendmachung von arbeitsrechtlichen Ansprüchen. Hier trägt jede Partei ihre Anwaltskosten selbst, egal wer gewinnt.

Die Höhe der Rechtsanwaltsgebühren richtet sich nach dem RVG (Rechtsanwaltsvergütungsgesetz). Diese und die anfallenden Gerichtskosten richten sich nach dem sog. Streitwert. Lässt sich dieser bei außergerichtlichen Tätigkeiten nur schwer bestimmen, kann auch ein ein fester Gegenstandswert oder ein individuelles Stundenhonorar von den Vertragspartnern vereinbart werden. Gerade bei hohen oder schwer definierbaren Streitwerten stellt das oftmals die kostengünstigere Lösung für den Mandanten dar. In solchen Fällen berät Sie Rechtsanwalt Graf aber bei Bedarf gerne persönlich.
 
Zum Anwaltshonorar kommen noch Gebühren und Auslagen, z.B. für Auszüge aus Behördenakten, Gerichtskostenvorschüsse, Registeranfragen, etc.

 

Scheuen Sie sich nicht im, Voraus nach den Kosten zu fragen, die auf Sie zukommen!

 

Gerne informiert Sie Rechtsanwalt Graf, auch vor der Mandatsannahme, über die zu erwartenden Anwalts- und Gerichtskosten.
Sollten Sie bedürftig sein, haben Sie auch die Möglichkeit, Beratungs- und Prozesskostenhilfe zu beantragen. Sprechen Sie Rechtsanwalt Graf einfach auf diese Möglichkeit an, er wird sie Ihnen näher erläutern. Wird diese gewährt, trägt die Staatskasse die Anwalts- und Gerichtskosten. Sie zahlen lediglich für außergerichtliche Beratungen und Vertretungen einen Betrag von 10 Euro.

 

Haben Sie eine Rechtsschutzversicherung, so trägt diese im Rahmen der versicherten Leistungen die Ihnen entstehenden Kosten (abzüglich einer etwaigen Selbstbeteiligung und eventueller Reisekosten). Wenn Sie dies wünschen, holen wir gerne für Sie eine Deckungszusage ein und kümmern uns um die weitere Abwicklung mit Ihrer Versicherung. Dies ist grundsätzlich eine Angelegenheit, die von Ihnen zu vergüten ist. Als Service für Sie berechnen wir jedoch keine Gebühren, wenn Ihre Versicherung die Deckungszusage umgehend erteilt und die geforderten Gebühren gleich in voller Höhe bezahlt. Müssen wir jedoch eine rechtliche Auseinandersetzung mit Ihrer Rechtschutzversicherung führen, bitten wir um Verständnis, dass wir Ihnen die hierfür üblichen Gebühren berechnen, die Ihnen aber bei Obsiegen von Ihrer Rechtsschutzversicherung wieder erstattet werden müssen.